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Service and Software Engineering

Prof. Dr. Ing. Tiziana Margaria-Steffen

Ankündigung der Lehrveranstaltung

Virtualisierung und Compilation im WS 2011 / 2012

(in Koop. mit Prof. Dr. Berhard Steffen, Lehrstuhl 5, Fakultät für Informatik, Univ. Dortmund)

verantw. Hochschullehrer: Prof. Dr. T. Margaria-Steffen
Studiengang: Bachelor und Master
Semester: ab 7.
Voraussetzungen:
SWS: 6
Credits: 9 (benotet / eigenst. Arbeit)
Zuordung: Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Wahlfrei

Belegung:

Die Belegung der Lehrveranstaltungen erfolgt entsprechend den Bestimmungen des Instituts für Informatik auf elektronischem Weg über:

https://puls.sb-portal.uni-potsdam.de.
 


Termine:

Art Tag Uhrzeit Raum Beginn Dozent
V/Ü Mo 14:00-18:00 3.04.1.02 17.10. Tiziana Margaria-Steffen / H. Bordihn / N.N.
V/Ü Do 12:00-14:00   17.10. Tiziana Margaria-Steffen / H. Bordihn / N.N.

Inhalt:

Compilation hat zum Ziel, sogenannte WAS-Bexchreibungen in WIE-Beschreibungen umzuwandeln. Klassisch ist hier das WIE mit direkt auf Maschinen ausführbaren Beschreibungen assoziiert, und das WAS eine möglichst nutzerfreundliche, typischerweise algorithmische Beschreibung. Der hier zu überbrückende WAS/WIE-Graben ist in den letzten Jahrzehnten immens gewachsen. Immer höhere Programmiersprachen machten die üblichen WAS-Beschreibungen immer komfortabler. Der Anspruch wächst aber noch weiter: WAS-Beschreibungen in Form von Geschäftsprozessmodellen sollen auch übersetzbar werden. Das wirft die Frage auf, wie die Ebene der System/Prozessentwicklung so von den Details etwaiger Plattformen abgekoppelt werden kann, dass einerseits eine problem- und zielorientierte Entwicklung/Modellierung, andererseits aber auch immer noch eine automatische Übersetzung in ausführbaren Code möglich sind.

Nach einem Rückblick auf die Techniken des klassischen Compilerbaus werden darüber hinaus gehende Techniken vorgestellt, die es erlauben, ausführbaren Code für immer abstrakter spezifizierte Merkmale und Funktionalitäten zu erzeugen. Dabei werden wir unterscheiden, inwieweit der erzeugte Code spezielle Rahmenbedingungen in Form spezifischer Laufzeitsysteme oder sogenannter `execution engines´ erfordert, wie sie insbesondere zur Ausführung langlebiger Businessprozessen eingesetzt werden.

Die in der Vorlesung vorgestellten Techniken werden sowohl theoretisch beleuchtet als auch anhand konkreter Anwendungsszenarien im Rahmen der Übungen erprobt. Dazu gehört der Einsatz unterschiedlicher Softwaretools im Rahmen eines kleineren Praxisprojekts inklusive eines Abschlussbericht.


Gliederung:


Abschluss:


Literatur: