Lehrstuhlkolloquium Theoretische Informatik Universität Potsdam, Sommersemester 2010

 
Di, 06.07.2010  14:00 Uhr, Raum 2.01
Eva Richter: 
Security Policies and Security Models
es geht um den gleichnamigen Artikel von J.A.Goguen und J.Meseguer von 1982

 
Di, 20.04.2010  14:15 Uhr, Raum 3.04.2.01
Nuria Brede: 
Ereignislogik: Spezifikation von Komponenten mit Ereignisklassen
In seinem Artikel "Component Specification Using Event Classes" beschreibt Mark Bickford einen Ansatz zur Programmsynthese anhand weiterfuehrender Konzepte, die auf der im Nuprl-Kontext enstandenen Ereignislogik basieren. Von besonderem Interesse ist dabei die Teilmenge der programmierbaren Ereignisklassen, die durch sog. Klassenprogramme berechnet werden können. Ereignisklassen sind vielseitig verwendbar, insbesondere auch zur Beschreibung von Authentifizierungsprotokollen. Im Vortrag soll eine Einfuehrung in die Thematik gegeben werden.

 
Di, 26.01.2010  14:00 Uhr, Raum Haus 6, Raum S23
Holger Trölenberg: 
Verteidigung der Diplomarbeit "Arithmetik im Automatischen Theorembeweisen"


Folien der Verteidigung pdf 
Diplomarbeit pdf 
 
Di, 15.12.2009  14:00 Uhr, Raum Haus 6, Raum S23
Kay Fromhold-Treu: 
Ameisensysteme


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Di, 09.06.2009  14:00 Uhr, Raum 3.04.0.02
Holger Arnold: 
Untere Schranken für DPLL mit Expandern
Teil II: Konstruktion von Expandern

In meiner Arbeit analysiere ich die Komplexität von SAT-Algorithmen, die auf dem DPLL-Kalkül basieren. Insbesondere suche ich nach unteren Schranken für diese Algorithmen. Die Basis für meine Arbeit ist der Ansatz von Alekhnovich et al. (2005), aus Expandern Formeln zu konstruieren, die für DPLL-Algorithmen schwer sind.

Im ersten Seminarvortrag war die Frage offen geblieben, ob Expander mit den erforderlichen Eigenschaften überhaupt existieren. Im aktuellen Vortrag zeige ich, dass diese Frage positiv beantwortet werden kann. Dazu gebe ich zunächst eine auf der probabilistischen Methode basierende Konstruktion an. Anschließend stelle ich eine auf dem Begriff der Kolmogorov-Komplexität basierende alternative Konstruktionsmethode dar.


 
Di, 02.06.2009  14:00 Uhr, Raum 03.04.0.02
Dr. Marian Margraf, Bundesministerium des Innern, IT-Stab: 
Kryptoanalyse symmetrischer Verschlüsselungsverfahren

Symmetrische Verschlüsselungsverfahren, wie zum Beispiel der Algorithmus AES, spielen heute eine große Rolle für eine sichere elektronische Kommunikation. Methoden aus der Kryptoanalyse können dazu genutzt werden, die Sicherheit symmetrischer Verfahren zu bestimmen. Beispielhaft seien hier genannt lineare und differentielle Kryptoanalyse, aber auch gruppentheoretische Betrachtungen.

Der Referent wird in seinem Vortrag darauf eingehen, wann diese Methoden an ihre Grenzen stoßen bzw. welche Fehler bei dem Design symmetrischer Verfahren gemacht werden können.

Dr. Marian Margraf ist Technischer Projektleiter "Elektronischer Personalausweis" im Referat Pass- und Ausweiswesen, Identifizierungssysteme, Bundesmelderegister im Bundesministerium des Innern. Im Rahmen dieser Tätigkeit koordiniert er die Forschung und Entwicklung der technischen Komponenten, die zukünftig im Umfeld des elektronischen Personalausweises eingesetzt werden.


 
Di, 26.05.2009  14:00 Uhr, Raum 03.04.0.02
Eva Richter: 
Beweisautomatisierung am Beispiel des Yoneda-Lemmas (Beginn 14:00 Uhr s.t. !)
In einem Artikel von Kreitz, Kozen und Richter wurde 2006 ein Kalkül für Beweise in Kategorientheorie vorgestellt und an einem Beispiel illustriert. Um sich der Frage nach der Entscheidbarkeit des Kalküls zu nähern, interessiert man sich insbesondere für konstruktive Existenzbeweise, d.h. Beweise, bei denen Zeugen gefunden werden müssen. Es wird vermutet, daß dies in der Kategorientheorie häufig allein aus den Informationen über die Typen möglich ist. Diese Vermutung soll mit einem Beweis für das Yoneda-Lemma unterstützt werden.

 
Di, 05.05.2009  14:00 Uhr, Raum 03.06.H01
Prof. Holger Hoos, University of British Columbia, Vancouver, CA: 
Automated Algorithm Configuration

The design of effective heuristic algorithms is a difficult process that traditionally requires considerable expertise and experience, often in combination with a substantial amount of trial and error.

In this talk, we outline a new approach for designing high-performance algorithms that is based on the use of automated procedures for exploring potentially very large spaces of candidate designs.We give an overview of several recent applications of this approach that allowed our group to achieve substantial improvements in the state of the art in solving SAT-encoded software verification, mixed integer programming and course timetabling problems.



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Do, 12.02.2009  15:00 Uhr, Raum 03.04.2.01
Thomas Raths: 
Automatisches Theorembeweisen in großen Theorien
Im automatischen Theorembeweisen gibt es zunehmendes Interesse am Lösen von Problemen in umfangreichen Theorien, d.h. am Beweisen von Theoremen bei vielen, bis zu Millionen, Axiomen, von denen nur wenige relevant sind. Damit findet automatisches Theorembeweisen eine reale Anwendung in großen Wissensbasen und Ontologien, wie Cyc, SUMO und der Mizar-Bibliothek, z.B. bei intelligenten Anfragen, die logisches Schließen erfordern, und dem Erkennen und Lokalisieren von Inkonsistenzen. Eine Menge von Beispiel-Problemen wurden in die aktuelle TPTP-Problembibliothek integriert. Es wird gezeigt, wie die Theorembeweiser, u.a. die an der Universität Potsdam entwickelten Beweiser leanCoP und randoCoP, angepasst wurden, um solche großen Probleme zu lösen. Es werden Ergebnisse der CADE System Competitions CASC-J4 präsentiert und weitere Strategien zur Auswahl relevanter Axiome diskutiert.


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Di, 18.11.2008  13:30 Uhr, Raum 03.04.1.02
Christoph Kreitz: 
Specware - Isabelle:
Verifikation von Beweisverpflichtungen bei der Konstruktion beweisbar korrekter Software


 
Di, 11.11.2008  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Holger Arnold: 
Untere Schranken für DPLL mit Expandern

In meiner Arbeit analysiere ich die Komplexität von SAT-Algorithmen, die auf dem DPLL-Kalkül basieren. Insbesondere suche ich nach unteren Schranken für diese Algorithmen. Alekhnovich et al. haben 2005 einen Ansatz für dieses Problem vorgestellt, der lineare Systeme über Expandern verwendet, um daraus für DPLL-Algorithmen schwere Formeln zu konstruieren.

In meinem Vortrag gehe ich zunächst auf den Begriff des Expanders ein, der sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Werkzeug der theoretischen Informatik entwickelt hat. Meine Betrachtung beschränkt sich auf diejenigen Eigenschaften von linearen Systemen über Expandern, auf denen die Konstruktion der unteren Schranken basiert. Danach gebe ich einen Überblick über die Beweisstrategie von Alekhnovich et al. und gehe auch auf einige Probleme ein, die bei der Analyse des Beweises sichtbar geworden sind.


 
Di, 28.10.2008  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Kristine Jetzke: 
Symmetrien in aussagenlogischen Formeln

Im Rahmen meiner Diplomarbeit habe ich mich mit Symmetrien in aussagenlogischen Formeln beschäftigt. Eine aussagenlogische Formel ist symmetrisch in einer Teilmenge ihrer Variablen, wenn man die Elemente dieser Teilmenge permutieren kann, ohne dass sich die Formel bezüglich bestimmter Kriterien verändert. Sind Symmetrien einer Formel bekannt, muss bei der Suche nach einer erfüllenden Belegung der Formel nur eine der zueinander symmetrischen Belegungen getestet werden, so dass die Suche durch Berücksichtigung der Symmetrien beschleunigt werden sollte.

Ich gebe in meinem Vortrag einen Überblick über verschiedene Verfahren zum Bestimmen oder Behandeln von Symmetrien. Um Herauszufinden, ob das Berücksichtigen von Symmetrien zu praktischen Verbesserungen beim Lösen von aussagenlogischen Formeln führt, habe ich empirische Untersuchungen mit einem ausgewählten Verfahren durchgeführt, deren Ergebnisse ich präsentiere. Abschließend stelle ich meine Weiterentwicklung des untersuchten Verfahrens vor, dass zu einer Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen führt.


 
Di, 24.06.2008  15:15 Uhr, Raum 03.04.01.02
Nuria Brede: 
Klassisches Schliessen in der konstruktiven Typentheorie

Das Nuprl-Beweisentwicklungssystem basiert auf der intuitionistischen Typentheorie. Durch konstruktives Schließen ermöglicht es die Extraktion von Programmen aus Beweisen. An vielen Stellen ist jedoch keine Konstruktion vonnöten : In Teilzielen, die lediglich einer ja/nein-Antwort bedürfen, erscheint deshalb eine Integration klassischer Logik sinnvoll. Um einerseits klassische Logik einsetzen zu können, andererseits jedoch sicherzustellen, dass sich dies im Extraktterm widerspiegelt, bietet sich als Grundlage der lambda-mu-nu-Kalkül von Pym und Ritter an. Allerdings arbeitet Pyms und Ritters Kalkül in Anlehnung an einen Sequenzenkalkül des natürlichen Schließens auf der rechten Seite der Sequenz und mit Multi-Konklusionen, während in Nuprl die Eliminationsregeln auf der linken Seite der Sequenz arbeiten und nur eine Formel (bzw. Typ) in der Konklusion zulässig ist. Eine direkte Simulation des lambda-mu-nu-Kalküls in Nuprl ist daher relativ umständlich, so dass eine entsprechende Umformulierung des Kalküls vorteilhafter erscheint.

Im Rahmen meiner Diplomarbeit beschäftige ich mich mit einer solchen Umformulierung des lambda-mu-nu-Kalküls in einen an die Refinement Logic angelehnten, analytischen Sequenzenkalkül, sowie dessen Eigenschaften und möglichen Erweiterungen. Dieser Vortrag dient im Wesentlichen zur Vorstellung des Themas.


 
Di, 27.05.2008  15:15 Uhr, Raum 03.04.01.02
Maik Jorra: 
Ein modernes Benutzerinterface für NuPRL

 
Di, 20.05.2008  15:15 Uhr, Raum 03.04.01.02
Hendrik Radke: 
Implementation eines konnektionsbasierten, induktiven Theorembeweisers in Prolog -- Teil 2
Im Rahmen meiner Diplomarbeit entwickle ich einen intuitionistischen Theorembeweiser in Prolog. Die theoretische Grundlage bildet ein Artikel von Prof. Kreitz und Brigitte Pientka, "Connection-Driven Inductive Theorem Proving" von 2001. Der Beweiser nutzt dabei sowohl spezielle Matrixtechniken für Induktionsbeweise als auch Rippling und eine arithmetische Entscheidungsprozedur. In diesem Vortrag sollen die Fähigkeiten und Schwachstellen des Beweisers näher betrachtet und auf einige Optimierungen eingegangen werden.

 
Di, 15.01.2008  11:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Thomas Raths und Jens Otten: 
Automatische Theorembeweiser der Universität Potsdam bei den CADE System Competitions II
Fortsetzung der Veranstaltung vom 04.12.07

 
Di, 11.12.2007  11:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Hendrik Radke: 
Implementation eines konnektionsbasierten, induktiven Theorembeweisers in Prolog
Im Rahmen meiner Diplomarbeit entwickle ich einen intuitionistischen Theorembeweiser in Prolog. Die theoretische Grundlage bildet ein Artikel von Prof. Kreitz und Brigitte Pientka, "Connection-Driven Inductive Theorem Proving" von 2001. Der Beweiser macht sich dabei die spezielle Struktur von Induktionsbeweisen zunutze, um mittels Orthogonalmatrizen und gerichteten Konnektionen die Beweissuche deutlich zu vereinfachen. Der Vortrag soll diesen Beweiser vorstellen und dessen Fähigkeiten anhand ausgewählter Beispiele demonstrieren.

 
Di, 04.12.2007  11:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Thomas Raths und Jens Otten: 
Automatische Theorembeweiser der Universität Potsdam bei den CADE System Competitions
Wir präsentieren Ergebnisse und eine Analyse der CADE System Competitions (CASC-21, MPTPChallenge). Wir zeigen Details der Potsdamer ATP-Systeme, die an diesen Wettbewerben teilnahmen und diskutieren Techniken, die die Leistung dieser System weiter verbessern können.

 
Di, 20.11.2007  11:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Jan Schwarz: 
SAT-Solving mittels stabiler Mengen von Cubes
In "Solving Satisfiability Problem by Computing Stable Sets of Points in Clusters" stellt Eugene Goldberg einen Algorithmus vor, der SAT-Probleme löst, indem er versucht eine stabile Menge von Punkten in Clustern zu generieren. Das Außergewöhnliche hierbei ist, dass der Algorithmus, sollte eine gegebene Instanz des SAT-Problemes unerfüllbar sein, nicht den kompletten Lösungsraum durchsuchen muss. Im Rahmen eines Studienprojektes wurde dieser Algorithmus implementiert und sein Verhalten analysiert. Dieser Vortrag soll den Algorithmus erklären und die Resultate präsentieren.

 
Di, 13.11.2007  11:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Kirstin Peters und Pauline Kraak: 
Programmsynthese mit dem Lovász Local Lemma

Die Probabilistische Methode ist eine Technik, um die Existenz von bestimmten Objekten zu beweisen, indem man zeigt, dass das gesuchte Objekt in einem (geeigneten) Wahrscheinlichkeitsraum mit positiver Wahrscheinlichkeit p>0 auftritt. Ist p groß genug (z.B. p > 3/4), so lässt sich daraus ein probabilistischer Algorithmus konstruieren, der ein solches Objekt in erwarteter polynomieller Laufzeit findet.

Um die Existenz von Objekten zu beweisen, deren Auftrittswahrscheinlichkeit mit wachsender Problemgröße kleiner wird, eignet sich das Lovasz Local Lemma (LLL).

Wir stellen ein Schema vor, das auf der Grundlage des LLL einen probabilistischen Algorithmus mit erwarteter polynomieller Laufzeit zum Finden eines solchen Objektes erzeugt.


 
Di, 30.10.2007  11:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Ingo Grebe: 
Integritätsnachweis für Car2Car Kommunikation

Das Car2Car Communication Consortium (C2C-CC) ist eine von europäischen Fahrzeugherstellern gegründete non-profit Organisation, die versucht, die Straßenverkehrssicherheit und -effizienz durch Fahrzeugkommunikation zu erhöhen.

Netzwerke von kooperierenden Fahrzeugen ermöglichen das Sammeln und Austauschen von sicherheitsrelevanten Informationen. Dazu gehören Informationen über Wetterverhältnisse, Straßenverhältnisse und Autounfälle. Die Kooperation der Fahrzeuge ermöglicht es, innerhalb von drei Minuten über einen Unfall informiert zu sein, der 50km entfernt geschehen ist. Die fortgeschrittene Kollisionswarnung sorgt zum Beispiel dafür, dass bei einer Vollbremsung die nachfolgenden Fahrzeuge gewarnt werden. Die Fahrzeuge geben die Warnung an ihre Fahrer weiter.

Unabdingbare Voraussetzung für den Einsatz der Fahrzeugkommunikation ist die Absicherung der Kommunikation. Dabei ist die Sicherstellung der Nachrichtenintegrität äußerst wichtig. Ein riskantes Fahrmanöver, das aufgrund von falschen Informationen durchgeführt wird, kann fatale Folgen haben. Daher ist ein Hauptsicherheitsziel des C2C-CC der Integritätsnachweis. Dieser liefert erstens den Nachweis, dass eine Nachricht beim angegebenen Urheber erzeugt wurde und zweitens, dass sie auf ihrem Weg durch das Netzwerk nicht verändert wurde.

In dieser Diplomarbeit wird ein Mechanismus entwickelt, der das Sicherheitsziel Integritätsnachweis für C2C Anwendungen gemäß den Anforderungen des C2C-CC umsetzt. Drei wesentliche Anforderungen sind eine schnelle Ausführung, eine hohe Skalierbarkeit und ein Entwurf basierend auf bestehenden Konzepten, Methoden und Algorithmen. Es werden traditionelle Public-Key Kryptographie, identitätsbasierte Kryptographie und zertifikatslose Kryptographie betrachtet.

Es stellt sich heraus, dass die traditionelle Public-Key Kryptographie am wenigsten geeignet ist. Beim Vergleich der identitätsbasierten Kryptographie und der zertifikatslosen Public-Key Kryptographie entsteht eine Trade-Off Situation zwischen Effizienz und Sicherheit.


 
Di, 03.07.2007  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Maik Jorra: 
NuGUI -- Ein GUI für FDL

Die Arbeit hat das Ziel, einen Grundstein für die Entwicklung eines zeitgemäßen Editors für FDL zu legen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Komponenten entwickelt, die im Vortrag kurz vorgestellt werden sollen: das Gui Framework als solches, ein Modul zum Darstellen von Termen mit Displayformen und eine generische Datenstruktur zum Editieren von Termen.



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Di, 19.06.2007  13:45 Uhr, Raum 03.04.01.02
Thomas Raths: 
Automatisches Beweisen in modaler Prädikatenlogik

Es werden die Ziele und das Arbeitsprogramm dargestellt, die in einem eingereichten DFG-Antrag beschrieben wurden. Zuvor wird kurz in die Syntax und Semantik von modaler Aussagen- und Prädikatenlogik eingeführt.



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Di, 19.06.2007  10:00 Uhr, Raum 03.04.02.14
Dipl.-Wirtschafts.-Inform. Christoph Brandt (University of Luxembourg): 
How should security issues of worldwide distributed coarse-grain IT components in decentralized banking environments be handled?

zum Projekt (Jens Otten):

Dabei geht es um die Modellierung von Sicherheitsanforderungen in verteilten, heterogenen Systemen. Ziel der Kooperation ist der Einsatz von formalen Methoden und eines Theorem-Beweisers um die Konsistenz dieser Anforderungen sicherzustellen.


 
Di, 12.06.2007  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Eva Richter: 
Formalisierung von Wahrscheinlichkeitstheorie

Als wesentlichen Baustein für die Synthese von probabilistischen Algorithmen benötigen wir eine Formalisierung der wahrscheinlichkeitstheoretischen Grundlagen.

Um zufällige "Funktionen" zu modellieren , sollen Bernoulli-(1/2)-Folgen verwendet werden. Im Vortrag werde ich zeigen, wie die dazugehörige Ereignisalgebra und das Wahrscheinlichkeitsmaß darauf aussieht, welche Probleme bei der Formalisierung auftreten und wie diese eventuell zu lösen sind.


 
Di, 29.05.2007  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Eva Richter: 
Probabilistischer Lambda Kalkül

Um probabilistische Programme automatisch zu synthetisieren brauchen wir eine geeignete formale Darstellung probabilistischer Funktionen. Eine solche Darstellung bietet die in dem Artikel "Probabilistic Lambda-Calculus and Quantitative Program Analysis" von Di Pierro, Hankin und Wiclicki vorgestellte Erweiterung des klassischen (ungetypten) Lambda-Kalküls.

Im Vortrag sollen der Kalkül und die beiden Formen der operativen Semantik dargestellt werden.


 
Di, 08.05.2007  13:30 Uhr, Raum 03.04.1.02
Pauline Kraak: 
Analyse eines probabilistischen Listsplit-Algorithmus

 
Mi, 21.02.2007  15:00 Uhr, Raum 03.04.1.02
Carolin Lunemann: 
Quantum Cryptography - Security Analysis of Multiuser Quantum Communication with Embedded Authentication
Frau Lunemann verteidigt ihre abgeschlossene Diplomarbeit

 
Di, 20.02.2007  14:00 Uhr, Raum 2.14
Sven Kauer: 
Ein automatischer konnektionsbasierter Induktionsbeweiser
Herr Kauer verteidigt seine abgeschlossene Diplomarbeit

 
Di, 30.01.2007  12:30 Uhr, Raum 2.14
Tim Richter: 
SAT und Gröbnerbasen

Mitte der 90er Jahre wurden von Beame, Impagliazzo, Pitassi und anderen verschiedene Übersetzungen des Erfüllbarkeitsproblems für aussagenlogische Formeln in Standardprobleme der kommutativen Algebra wie ideal membership vorgeschlagen. Der Gröbnerbasis-Algorithmus kann dann zur Beweissuche verwendet werden.

Ziel des Vortrags ist es, den Gröbnerbasis-Algorithmus, die Übersetzung selbst, und einige (ebenfalls Mitte/Ende der 90er) damit erzielte Resultate zur Beweiskomplexität vorzustellen.

Mittelfristiges Ziel ist die (bisher offensichtlich kaum betriebene) Untersuchung der Effizienz der Beweissuche mittels solcher Systeme.


 
Di, 19.12.2006  13:30 Uhr, Raum 03.04.02.14
Holger Arnold: 
Ein Beweiskalkül mit Lernen für Aussagenlogik
Ich stelle einen abstrakten Beweiskalkül für klassische (Klausel-) Aussagenlogik vor und zeige, wie der klassische DPLL-Kalkül und der von modernen SAT-Solvern verwendete Kalkül darin repräsentiert werden können.

 
Di, 12.12.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.02.14
Pauline Kraak: 
Stochastischer Lambda-Kalkül
Pauline berichtet über den Stand Ihrer Untersuchungen.

 
Di, 05.12.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.02.14
Jens Otten: 
Matrix Revolutions continued
We present some current and future ATP activities.

 
Di, 28.11.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.02.14
Jens Otten: 
Matrix Revolutions
We present some current and future ATP activities.

 
Di, 21.11.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.02.14
Kirstin Peters: 
Fallunterscheidungen im automatischen Beweisen
Kirstin stellt den Stand ihres Promotionsvorhabens zum Thema "Automatisierung von Fallunterscheidungen" vor.

 
Di, 14.11.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.02.14
Thomas Raths: 
Comparing ATP performance on an actual MPTP challenge problem
MPTP challenges are sets of classical first order problems taken from the Mizar Mathematical Library to be solved by fully automatic reasoning systems. We describe a rencent MPTP challenge problem and discuss the performance of some ATP systems on this problem.

 
Di, 07.11.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.02.14
Thomas Raths: 
ILTP news
Wir berichten über aktuelle Arbeiten zur ILTP Problemsammlung

 
Mi, 24.05.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Maik Jorra: 
NuGUI --- Ein modernes GUI für FDL
Im Vortrag werde ich von meiner Arbeit, einen Editor für FDL unter Verwendung von C++ und Qt zu entwickeln, berichten. Dabei soll nicht auf technische Details eingegangen, sondern die Grundsätze und Entscheidungen vorgestellt werden, die das Design des GUI's maßgeblich bestimmen. Ferner wird der aktuelle, sich in einem frühen Stadium befindende, Prototyp präsentiert, sowie ein Ausblick auf zukünftige Erweiterungen gegeben werden.

 
Mi, 17.05.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Hendrik Radke: 
Parallelisierung von Theorembeweisern
Zur Parallelisierung von Theorembeweisern verfolgen wir zunächst 2 verschiedene Ansätze: Zum einen werden Parallelisierungsstrategien von Prolog, als Implementationssprache vieler Beweiser, untersucht, zum anderen Strategien zur Parallelisierung der Beweisverfahren selbst betrachtet.

 
Mi, 10.05.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Carolin Lunemann: 
Quantenkryptographie
Der Vortrag handelt von Authentifizierungsverfahren in der Quantenkryptographie. Verschiedene Verfahren und Protokolle werden vorgestellt und die (vorläufigen) Sicherheitsbeweise dazu werden angesprochen. Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den drei Lee-Lim-Yang-Protokollen:
Quantum Authentication and Quantum Key Distribution Protocol,
Quantum Direct Communication with Authentication,
Authenticated Multiuser Quantum Direct Communication using Entanglement Swapping


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Mo, 08.05.2006  10:30 Uhr, Raum 03.04.02.01
Dr. Daniel Korn: 
Abstract Uniform Design of Three-Tier Database Applications in .NET (Abstraktes und vereinheitlichtes Entwerfen dreischichtiger Datenbankapplikationen in .NET)

Der Entwurf klassischer dreischichtiger Datenbankapplikationen erfordert in der Regel, die zugrundeliegende Geschäftslogik zu weiten Teilen in allen drei Schichten separat zu implementieren. Neben der mehrfachen Implementierungsarbeit birgt ein solches Vorgehen vor allem die Gefahr von Inkonsistenzen zwischen den einzelnen Schichten, die um so größer wird, je mehr Weiterentwicklungszyklen die Applikation erfährt. Wünschenswert wäre daher eine Entwicklungsumgebung für die abstrakte Spezifikation der Geschäftslogik, aus der heraus die Implementierung aller drei Schichten automatisch generiert werden kann.

Die von Microsoft in VisualStudio 2005 integrierte Möglichkeit, eigene sogenannte "Domain Specific Languages" in die Entwicklungs- umgebung zu integrieren, bietet einen ausgesprochen interessanten Rahmen, um einen derartigen Designer für Geschäftslogik der allgemeinen Entwicklergemeinde nahe zu bringen. Für die eigentliche Formalisierung der Geschäftslogik sowie die Herleitung passender Implementierungen aller drei Schichten aus einer solchen Formalisierung böte sich indessen ein spezialisierter Ansatz auf Basis der Konstruktiven Typentheorie und den zugehörigen Deduktionsverfahren an.

Auf diese Weise könnte es zum einen gelingen, der Programmsynthese-Gemeinde den Durchbruch zum Entwickler-Alltag zur ermöglichen. Andererseits würde aber auch die praktische Entwicklergemeinde einen enormen Gewinn aus den wesentlich verkürzten Entwicklungs- und Debuggingzyklen beziehen, die sich potentiell aus der Nutzung eines derartigen abstrakten Systems ergeben können. Der Vortrag möchte daher eine Industriekooperation zur Entwicklung eines entsprechenden Gesamtsystems anregen.


 
Mo, 08.05.2006  14:30 Uhr, Raum 03.04.02.14
Dr. Daniel Korn: 
Konstruktive Adäquatheit im intuitionistischen Schließen -- Modelltheorie, Beweistheorie und effiziente Automatisierung

Wie konstruktiv ist konstruktiv? Wann lassen sich im Zuge einer intuitionistischen Beweisführung konstruktive Schlussweisen korrektheitserhaltend durch weniger aufwändige nicht-konstruktive Schlussweisen ersetzen? Dieser Vortrag stellt das Prinzip der "konstruktiven Adäquatheit" in den Mittelpunkt eines Ansatzes zur Beantwortung dieser Fragen. Aufbauend auf einer modelltheoretischen Analyse des konstruktiven Gehalts konstruktiver Inferenzregeln wird eine Beweistheorie entwickelt, die jene konstruktive Schlussweisen unter bestimmten Umständen korrektheitserhaltend vermeidet. Die dem zugrunde liegenden Überlegungen führen darüber hinaus auch dazu, dass intuitionistische Duplikationen unter bestimmten Voraussetzungen vermieden werden können.

Insgesamt entsteht damit eine Beweistheorie, deren sämtliche Schlussweisen invertierbar sind und bei der gleichzeitig jede Herleitung einer aussagenlogischen Formel garantiert nach endlich vielen Schritten terminiert. Schließlich wird gezeigt werden, wie sich diese Theorie in effizienzorientierte Beweisverfahren integrieren lässt.


 
Mi, 03.05.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Chris Gehrmann, Ronny Kirstein, Swen Kummer : 
Projektvorstellung Turing-Maschinen-Simulator
Software zur Konstruktion, Bearbeitung und Simulation verschiedener Maschinentypen (Turingmaschine, Register-Turingmaschine, Spur-Band-Turingmaschine, Kellerspeicher, Zählermaschine)

 
Mi, 26.04.2006  14:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Kirstin Peters: 
Synthese von Divide-and-Conquer-Algorithmen


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Mi, 08.02.2006  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Thomas Raths: 
ILTP v.1.1 - Kombination JProver-SAT Solver
Als Beispiel für hybride Beweisstrategien wird eine Kombination von JProver und dem SAT-Solver zchaff vorgestellt, die intuitionistische Aussagenlogik entscheiden kann. Die ungewohnte Verknüpfung eines intuitionistischen Theorembeweisers mit einem (klassischen) SAT-Solvers wird v.a. möglich durch eine gültigkeitserhaltende Translation von intuitionistischer Aussagenlogik in klassische Aussagenlogik (nach D. Korn & Ch. Kreitz, 1995). Diese Translation, die Systemarchitektur, Benchmark-Ergebnisse der JProver-SAT-Solver-Kombination und Verbesserungsvorschläge werden diskutiert.

 
Mi, 01.02.2006  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Thomas Raths: 
ILTP-library v1.1
Die neue Version 1.1 der ILTP Formelsammlung für automatische Theorembeweiser für intuitionistische Logik wird vorgestellt. Gegenüber der Version 1.0 von 2005 hat sich der Umfang der ILTP fast verdoppelt, es erfolgte eine Aufteilung in einen aussagenlogischen und einen first order Teil, neue Problemdomänen (z.B. konstruktive Geometrie) wurden erschlossen. Neue Benchmark-Statistiken liegen für alle verfügbaren intuitionistischen automatischen Beweiser vor, die interne Klassifikation der Formeln (Status/Rating) wurde verbessert.


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Mo, 05.12.2005  11:30 Uhr, Raum 03.04, vor dem Raum 1.18
Eva Richter: 
Argumentative Interpretation der logischen Konnektive für Intuitionistische Logik
In meinem Vortrag werde ich über Games-Semantik für Intuitionistische Logik sprechen. Die Games-Semantik geht auf Arbeiten von Lorenzen(1960) zurück, die das Ziel hatten, einen unabhängigen Zugang zur Intuitionistischen Logik zu erarbeiten. Im Vortrag werde ich erläutern, wie die Spielregeln aus der intuitionistischen Logik abgeleitet werden können und, basierend auf einem Artikel von Felscher(1983), zeigen, wie eine Strategie für Lorenzen Games in einen Sequenzenbeweis für die betreffende Formel überführt werden kann.

 
Mi, 30.11.2005  13:30 Uhr, Raum 03.04.01.02
Eldar Sultanow: 
Synthetisierung und Visualisierung von Erdfragmenten und Mineralien
JAMIN (Java Minerals) - eine Klassenbibliothek für die Visualisierung von Erdfragmenten und Mineralien  • Vorstellung der Systeme JavaView und Idx3D • Generierung der 3D Modelle für Mineralien wie z.B. (Edel-)Steine, Kristalle und Felsen


Ankündigung: pdf ppt 
 
Mi, 23.11.2005  14:00 Uhr, Raum 3.04.1.02
Thomas Raths / Nuria Brede: 
ILTP, Gleichheit, Kombination JProver-SAT/QBF-Solver (Fortsetzung) / Paramodulation in Sequenzenkalkülen, Gleichheit in intuitionistischer und modaler Logik
Fortsetzungen der Vorträge vom 16.11.

 
Mi, 16.11.2005  13:45 Uhr, Raum 3.04.1.02
Thomas Raths / Nuria Brede: 
ILTP, Gleichheit, Kombination JProver-SAT/QBF-Solver (Fortsetzung) / Paramodulation in Sequenzenkalkülen, Gleichheit in intuitionistischer und modaler Logik
Thomas Raths setzt die Veranstaltung vom 9.11.05 fort, ab etwa 14.20 hält Nuria Brede ihren Vortrag zu Paramodulation und Gleichheitsbehandlung


Folien N.Brede: pdf 
 
Mi, 09.11.2005  13:30 Uhr, Raum 03.04.1.02
Thomas Raths: 
ILTP, Gleichheit, Kombination JProver-SAT/QBF-Solver
ILTP-Library:
- neue Struktur, erweiterte Formelsammlung, Ergebnisse erster Tests
Gleichheitsbehandlung:
- Gleichheitseliminierung: Modifikationsmethode (Brand, 1975), Implementation, Ergebnisse, Verbesserungen
- starre E-Unifikation
JProver-SAT/QBF-Solver-Kombination:
- Architektur, Translation in klass. Logik, Ergebnisse, Ausblick


Folien Th. Raths ILTP: pdf 
Folien Th. Raths Gleichheit: pdf 
 
Mi, 19.10.2005  14:00 Uhr, Raum 03.04.01.02
Justyna Zander-Nowicka, TU Berlin: 
Model-based Testing of Real-Time Embedded Systems for Automotive Domain

The main aim of my thesis is to provide a set of concepts and tools for the automation of the real-time embedded software testing according to the newest technologies, methodologies and requirements.

Summing up, the idea of this work is to automate testing development parallel to system development. The innovation in relation to the standard software engineering is the analysis of testing processes regarding the input signal types (continuous, discrete) and real-time constraints. One has to go away from structure oriented towards function (behaviour) oriented approaches. However, model-based testing and Model Driven Architecture (MDA) ideas are still valid.

My speech is divided according to the following outline. As introduction - problems and aims of the work are presented. After that, the main definitions of embedded, hybrid and real-time reactive systems are provided. Testing and its role in the V-Model must be also depicted. State of the art (i.e. existing methodologies and tools for automotive industry) is shortly mentioned. Further on, the major focus is put on the core of the thesis, which means requirements-driven and model-based testing of real-time embedded systems. These processes are described, methodology of the problems solution is given and their integration by help of MDA artefacts is depicted. Finally, time schedule, summary and outlook are provided. Last, but not least my newest research results (not published yet) are mentioned.

The Supervisor of the thesis is: Prof. Dr. -Ing. Ina Schieferdecker from Technical University Berlin (Entwurf und Testen von Telekommunikationssystemen)


 
Mi, 02.02.2005  12:15 Uhr, Raum 03.04.02.01
Jens Otten: 
Simplify your prover!
We will present "ileanCoP" the brand new product of Otten Provers Ltd. It is a fully automatic theorem prover for intuitionistic first-order logic. We will give a short introduction to lean theorem proving and give details of the two main components/ingredients of ileanCoP:
- leanCoP (a slightly modified version thereof)
- prefix unification (as used in ileanTAP)
We will also present performance results obtained with ileanCoP on the TPTP library (performance data kindly provided by Thomas Raths)

 
Mi, 26.01.2005  11:00 Uhr, Raum 3.04.02.01
Thomas Raths: 
Tableaux- und matrixbasierte Beweiser für klassische und intutionistische Logik (III)

 
Mi, 19.01.2005  11:00 Uhr, Raum 03.04.02.01
Thomas Raths: 
Tableaux- und matrixbasierte Beweiser für klassische und intutionistische Logik (II)

 
Mi, 12.01.2005  11:00 Uhr, Raum 03.04.02.01
Thomas Raths: 
Tableaux- und matrixbasierte Beweiser für klassische und intutionistische Logik (I)
Es werden für einige Beweiser die zugrundeliegenden Beweisverfahren und Implementationen vorgestellt. Anschließend werden Testergebnisse an einigen Formelklassen diskutiert.


Folien: pdf 
 
Mi, 17.11.2004  11:00 Uhr, Raum 03.04.02.01
Holger Arnold: 
The calculus of constructions
Wir diskutieren den Artikel
Thierry Coquand, Gerard Huet: The calculus of constructions,
Information and Computation, 76(2-3):95-120, 1988

 
Mi, 10.11.2004  11:00 Uhr, Raum 03.04.02.01
Eva Richter: 
Computational Category Theory
Im Vortrag sollen Auszüge aus den ersten vier Kapiteln des Buches "Computational Category Theory" von Burstall und Rydeheard vorgestellt werden (siehe The Computational Category Theory Project). Mit der Idee, daß Kategorien-Theorie vom Konzept her dem Design-Prozess bei der Softwareentwicklung ziemlich verwandt ist, haben die Autoren es sich zur Aufgabe gemacht, grundlegende Konstruktionen aus der Kategorientheorie zu implementieren. Das Buch dokumentiert diese Arbeit und diskutiert die verschiedenen Entscheidungen, die bei der Implementation getroffen wurden. Als Programmiersprache wurde ML gewählt, zum einen weil es eine funktionale Programmiersprache ist und damit den mathematischen Ideen näher als imperative Sprachen, zum anderen, weil durch die Möglichkeit polymorpher Typen mehr Freiheiten für die einzelnen Definitionen vorhanden waren. Im Vortrag wird es um die Definition der Kategorien und verschiedene Beispiele gehen, das Universalitätsprinzip als Struktur-definierendes Prinzip wird vorgestellt werden und am Beispiel von Kolimiten werden wir sehen, wie erste Schritte in Richtung allgemeiner kategorientheoretischer Konstruktionen umgesetzt werden können.

 
Mi, 03.11.2004  11:00 Uhr, Raum 3.04.02.01
Thomas Raths: 
MetaPRL und JProver
Ein Beweisentwicklungssystem und ein Theorembeweiser


Folien: pdf 
 
Mi, 27.10.2004  11:00 Uhr, Raum 3.04.02.01
Holger Arnold: 
Proof-assistants using Dependent Type Systems (à la Barendregt, Geuvers) - Teil I
Wir diskutieren den gleichnamigen Artikel

 
Mi, 13.10.2004  11:00 Uhr, Raum 3.04.02.01
Christoph Kreitz: 
Towards a formalization of category theory
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