Digitale Technologien prägen die Entwicklung der Hochschulen – und erhöhen zugleich die Verletzlichkeit komplexer, vernetzter Systeme. Resilienz wird damit zu einem Leitmotiv: Hochschulen müssen Störungen antizipieren, abfedern und aus Krisen lernend hervorgehen. Dies umfasst technische, organisatorische, didaktische und rechtlich-ethische Dimensionen: von Cyber-Resilienz und IT-Kontinuität über Daten- und KI-Governance bis zu souveränen, interoperablen Infrastrukturen. Im Workshop werden neue Gestaltungsoptionen für die resiliente Hochschule der Zukunft im Zeithorizont von 10 Jahren entwickelt. Die durch konstruktive Forschungsdesigns erarbeiteten Modelle, Methoden oder Prototypen werden sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht diskutiert. Empirische Arbeiten, die relevante Entwicklungen belegen und zu deren Verständnis beitragen, sind ebenso willkommen.
Einreichungsfrist von Beiträgen: |
07. Mai 2026 |
|---|---|
Benachrichtigung der Autoren: |
01. Juni 2026 |
Abgabe der Endfassung: |
12. Juli 2026 |
Workshop: |
22. September von 9 bis 18 Uhr |
Wir adressieren dabei Forschung,
Studium/Lehre und Transfer als primäre Aktionsfelder der Hochschulen
sowie unterstützende Verwaltungsprozesse.
Themenbereiche, die aus der Perspektive einer zukunftsfähigen
und resilienten Digitalisierung beleuchtet werden, adressieren
die Weiterentwicklung und Robustheit des digitalen Campus:
Gesucht werden sowohl wissenschaftliche Beiträge auf Basis abgeschlossener Forschung als auch Work-in-Progress, Praxisbeispiele, gerne auch Beiträge von Studierenden und einschlägigen Unternehmen.
Call for Papers als PDF-datei.
Für den Workshop werden originäre Forschungs-, Entwicklungs- und Erfahrungsberichte zu den aufgeführten Themenbereichen erbeten. Die Workshop-Sprache ist deutsch. Die Beiträge, gern auch in englischer Sprache, sind unter Nutzung des aktuellen LaTeX-Templates GI-Edition Lecture Notes in Informatics (LNI) anzufertigen.
Eingereicht werden können Entwicklungs- und Erfahrungsberichte als Kurzbeiträge im Umfang von 4 Seiten (plus max. 2 Seiten Literatur) und Forschungsberichte als Langbeiträge mit 10 Seiten (plus max. 3 Seiten Literatur). Die Veröffentlichung im gemeinsamen Tagungsband setzt die Registrierung von mindestens einem Autor für die INFORMATIK 2026 voraus. Jeder angenommene Beitrag ist auf dem Workshop zu präsentieren. Bitte reichen Sie Ihren anonymisierten Beitrag (d.h. ohne erkennbare Namen von Autoren, Einrichtungen oder Projekten) sowohl als PDF-Datei als auch als gezippten Latex-Quellcode über ConfTool ein.
Beiträge aus den Vorjahren können auf den entsprechenden Workshop-Websites oder im LNI Band gefunden werden.
Dienstag 22.09.2026 |
Ort: Raum 4 |
|
| Das Programm wird nach der Benachrichtigung über angenommene Beiträge bekannt gegeben. |
Torsten Eymann |
Uni Bayreuth |
|---|---|
Christian Erfurth |
Ernst-Abbe-Hochschule Jena |
Michael Goedicke |
Uni Duisburg-Essen |
Andreas Hartmann |
HTWK Leipzig |
Christine Hennig |
Fraunhofer FOKUS |
Dominik Herrmann |
Uni Bamberg |
Frank Klapper |
Uni Bielefeld |
Harald Kosch |
Uni Passau |
Eberhard Kurz |
Uni Giessen |
Vera Meister |
TH Brandenburg |
Heike Neuroth |
FH Potsdam |
Gudrun Oevel |
Uni Paderborn |
Hans Pongratz |
TU Dortmund |
Sven Strickroth |
LMU |
Klaus Wannemacher |
HIS-HE |
Ramin Yahyapour |
Uni Göttingen |
Kontakt:
Verantwortlich im Sinne von § 10 Para. 3 MDStV für den Inhalt der Webseite:
Prof. Dr. Ing. habil. Ulrike Lucke
Universität Potsdam, Institut für Informatik und
Computational Science
August-Bebel-Str. 89
14482 Potsdam
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